Lokaler Workshop in Berlin

Der lokale Workshop in Berlin fand am 22. Februar 2024 im Kreativ Haus – Stadtteilzentrum Berlin Mitte statt. Der Workshop dauerte von 13:00 bis 16:00 Uhr und wurde von einem gemeinsamen geführten Besuch des berühmten Haus der Materialisierung in der Nähe des Berliner Alexanderplatzes gefolgt. Der Workshop hatte 10 Teilnehmer.

Vor dem Workshop waren Projektarbeitsblätter in Deutsch und Englisch erstellt und gedruckt worden, zusammen mit einem Papierposter und einer digitalen Präsentation, die die Ziele des Projekts, den Kunstwettbewerb und die Beteiligung der Partner erläuterte. Die Teilnehmer waren auch gebeten worden, einen Gegenstand mitzubringen, der ihnen wichtig ist oder ihre Arbeit repräsentiert. Als Aufwärmübung oder Einführung stellte sich jeder Teilnehmer und der mitgebrachte Gegenstand vor und erklärte dessen Bedeutung in Form einer kurzen Storytelling-Tour.

Nach den Vorstellungen gab der Projektkoordinator eine Präsentation über das Projekt und seine Ziele, basierend auf einer PowerPoint-Präsentation. Die Organisatoren nutzten auch die Gelegenheit, den EU COM Kunstwettbewerb anzukündigen, der fünf Tage nach dem lokalen Testworkshop starten sollte. Künstler hatten die Möglichkeit, Fragen zu stellen und tiefere Einblicke in die verschiedenen Bereiche des Projekts und die Partnerorganisationen zu erhalten.

Das erste getestete Modul war Persona. Den Teilnehmern wurden zuvor vorbereitete Arbeitsblätter zur Verfügung gestellt, darunter eine Stakeholder-Karte und 2 Persona-Vorlagen: eine erste mit einer Liste von Fragen, die die Teilnehmer bei der Beschreibung ihrer Kunden anleiteten, und eine zweite, leere Vorlage, in der sie die Merkmale der Persona schreiben oder zeichnen konnten. Die Teilnehmer hatten etwa 20 Minuten Zeit, um individuell zu arbeiten, und am Ende wurden sie eingeladen, ihre Arbeit der Gruppe vorzustellen.

Nach einer kurzen Kaffeepause wurde das zweite Modul, “Wenn ich Archäologe wäre…”, getestet. Der Moderator lud die Teilnehmer ein, ihre Objekte auf einen gemeinsamen Tisch zu legen und fügte auch weitere Objekte hinzu. Dann wurden die Teilnehmer gebeten, ein Objekt auszuwählen, das nicht von ihnen mitgebracht worden war. Sie sollten sich vorstellen, Archäologen im Jahr 2030 zu sein, das Objekt zu entdecken, das sie in der Hand hielten, und die hypothetische Verwendung des Objekts in einer längst vergessenen Vergangenheit zu beschreiben und zu skizzieren. Ein Handout, das die Hauptfragen dieser Aktivität beschrieb, war zuvor unter ihnen verteilt worden. Diese Übung sollte das Erzählen von Geschichten und die kreative Interpretation fördern. Nach 30 Minuten individueller Arbeit präsentierten einige freiwillige Teilnehmer ihre Ideen in einer Plenardiskussionsrunde.

Die dritte Übung testete eine spezifische Version des Spontanen Museums-Moduls und war auf kollaborative Arbeit zugeschnitten. Die Teilnehmer wurden gebeten, Gruppen zu bilden, und die Gruppen hatten die Aufgabe, eine Ausstellung mit ihren ausgewählten Objekten zu kuratieren, wobei der Schwerpunkt darauf lag, einen gemeinsamen Sinn und Wert in ihren Objekten zu finden, die auf den ersten Blick keine Verbindung zueinander haben mochten. Diese Übung dauerte 45 Minuten und half den Teilnehmern, ihre Fähigkeiten zur Co-Kreation zu verbessern, indem sie zusammenarbeiteten, um etwas Neues zu schaffen. Die Teilnehmer erhielten A1-Blätter, um ihre Ausstellungsideen zu visualisieren, die am Ende der Aktivität der Gruppe vorgestellt wurden.

Am Ende jeder Modulsitzung fragten die Moderatoren die Teilnehmer mithilfe offener Fragen nach ihrer Meinung, wie zum Beispiel: “Wozu diente diese Aktivität Ihrer Meinung nach?” “Fanden Sie sie nützlich für sich?” “Hat sie Ihnen neue Fähigkeiten, Kenntnisse oder Ideen vermittelt?”

Am Ende des Workshops wurde ein Online-Evaluierungsfragebogen an die Teilnehmer versandt.

Feedback

Die Teilnehmer gaben sehr positives Feedback zum gesamten Workshop, einschließlich der Organisation, der Rolle der Moderatoren, der Handouts und der bereitgestellten Informationen. Sie schätzten den interaktiven Charakter des Workshops und die Co-Creation-Aktivitäten sehr, die sie motivierten, über die Zusammenarbeit mit anderen nachzudenken. Die meisten waren sich jedoch einig, dass mehr Zeit für Networking und Dialog benötigt worden wäre.

Das letzte Segment des Workshops umfasste eine einstündige Führung durch das Haus der Materialisierung, um das Networking unter den Teilnehmern zu erleichtern und Einblicke in Berlins Upcycling- und Recycling-Landschaft zu geben—eine hybride Organisation mit sowohl institutionellen als auch künstlerisch geprägten Merkmalen.

Dokumente

Bildergalerie

Videogalerie