
Laura Bertil
Bertils Arbeit strahlt Reinheit aus, ein taktiles Bild, das zum Berühren und visuellen Entdecken einlädt. Ihre Textilmalerei zele- briert die Ebenheit des Materials und erzählt per- sönliche Geschichten, indem sie scharfe Konturen mit weichen Texturen ausgleicht, um synästhetische Landschaften zu schaffen. Das Nähen gebrauchter Stoffe schafft physische Intimität, die im Kontrast zu einer ikonischen Distanz steht.
Ich bin eine französische multidisziplinäre Künstlerin, die an der Gobelins-Schule in Grafikdesign und Motion Design graduiert hat. Seit 2020 erkunde ich die Welt des Upcyclings mit meiner Bekleidungsmarke Tuktuk Club und verwandle Second-Hand-Stücke in einzigartige und farbenfrohe Kreationen. Im Jahr 2023 wechselte ich zu einer neuen Ausdrucksform und verwende recycelte Stoffe und Kleidung, um lebendige und narrative Textilgemälde zu schaffen. Meine Arbeit ist eine Fusion aus Kunst, Mode und meinem ökologischen Engagement, die ein traumhaftes Universum aus Charakteren, Objekten und Pflanzen widerspiegelt. Diese poetische Kombination schafft einen kindlichen und farbenfrohen Stil.
_IG: @tuktuk_club
Verwendetes Material, Technik, Träger:
Second-Hand-Stoffe auf Baumwollleinwand, Zeichnung, Textilmalerei, Pa- yetten, Knöpfe.
Beschreibung des Kunstwerks:
Im 20. Jahrhundert wurde die südliche Region der Insel Réunion von schrecklichen Verbrechen heimgesucht, die in schwarzer Magie verwurzelt waren.
Drei Männer – Saint-Ange, Fontaine und Sitarane – drei Namen, doch nur einer ist in der lokalen Geschichte geblieben: Sitarane.
Dieses Selbstporträt beleuchtet die dunkle und esoterische Seite dieses Erbes, das mit meinen Ursprüngen verbunden ist. Für diese Leinwand habe ich mein rosa Vichy-Kleid, das ich 2020 auf Réunion trug, zerschnitten und im Kunstwerk als Hose wiederverwendet.




