
Luce Resinanti
Ein umgekehrtes „Kuriositätenkabinett“, in dem die Künstlerin nicht „seltene, neue oder einzigartige Dinge“ zum Bewahren auswählt, sondern stattdessen Materialien und Objekte wählt, die der Erlösung bedurften.
Die Künstlerin wurde in Mailand geboren, wo sie noch immer lebt und arbeitet. Sie wurde von ihrem Vater, Bruno Resina, einem produktiven ExperimentalKünstler, der von den 1960er bis in die frühen 1990er Jahre aktiv war, ausgebildet. Einen parallelen Weg schlug sie in der Musik ein und studierte am Mailänder Konservatorium und an der Fakultät für Musikwissenschaft. Seit 2012 stellt sie regelmäßig in Gruppen- und Einzelausstellungen in ganz Italien aus.
Verwendetes Material, Technik, Untergrund:
Gefundene Metallteile.
Beschreibung des Kunstwerks:
Das Kunstwerk besteht aus 16 kleinen Rahmen, die Metallteile präsentieren, die an ungewöhnlichen Orten gefunden wurden: rostige Schrauben, die in den Steinen eines europäischen Platzes stecken, alte Werkzeuge in einem vergessenen Werkzeugkasten, Sicherheitsnadeln, Münzen, die in einem Blumentopf gefunden wurden, und Eisenstücke, die aus einem Parkbeet ragen. Diese weggeworfenen, funktionslosen Objekte, einst dem Vergessen anheimgefallen, erhalten von der Künstlerin ein zweites Leben, die ihr Ausdruckspotenzial erkennt und sie vor dem Verfall rettet.



